A

 

ANTISKATING

Das Anti-Skating ist bei einem Radialtonarm ein System, welches durch Federn, Gewichte oder Magnete (seltener andere Mittel) eine nach außen wirkende Kraft auf den Tonarm ausübt, die, wenn genau justiert, der Skating-Kraft exakt entgegensteht.

 

ABSCHIRMUNG

Kabel wirken wie Antennen und „saugen“ Störsignale förmlich auf. Sie kennen z.B. das durch Smartphones verursachte Brummen aus den Lautsprechern. Hier wirkt eine dichte und mehrschichtige Abschirmung entgegen. Zum Schutz vor elektromagnetischen Störeinflüssen wie sie z.B. von mobilen Geräten oder

Funknetzwerken ausgehen, werden Kabel mit einer oder mehreren Lagen (z.B. einem Drahtgeflecht und/oder einer aluminiumbeschichteten Mylarfolie) abgeschirmt. Die Wirkung (das Schirmungsmaß) wird in dB gemessen und beschreibt die Abschwächung etwaiger Störungen.

 

AKUSTISCHER KURZSCHLUSS

Der akustische Kurzschluss ist dafür verantwortlich, dass Lautsprecher Gehäuse benötigen: Schwingt nämlich die Membran eines Lautsprechers nach vorn, wird vorderseitig die Luft verdichtet (höherer Druck), während sie lautsprecherrückseitig „dünner“ (geringerer Druck) wird. Die Druckzustände vor und hinter dem Lautsprecher sind also genau entgegengesetzt: Es herrscht eine Phasendifferenz von 180 Grad. Die Luft findet in einem solchen Rahmen – gerade bei tieffrequenten Schwingungen – also ausreichend Zeit, druckausgleichend zwischen Vorder- und Rückseite hin und her zu strömen. Die gegenläufigen Wellen eliminieren sich, der gewünschte Grad an Schallabstrahlung kommt entsprechend nicht zustande.

 

AUSGANGSIMPEDANZ / INNENWIDERSTAND (VERSTÄRKER)

Bei einem Verstärker wird generell eine geringe Ausgangsimpedanz angestrebt, da so Eigenschwingungen von Lautsprechermembranen gut bedämpft werden und die wechselhafte Impedanz eines Lautsprechers während seines musikalischen Einsatzes besser – in Form konstanterer Verstärkerausgangsspannung – verdaut werden kann (siehe Dämpfungsfaktor). Aber auch andere Hifibausteine profitieren tendenziell von einer eher geringen Ausgangsimpedanz. Zum Beispiel lassen sich so größere Kabellängen (zum Lautsprecher, zum Verstärker, zur Endstufe) problemloser realisieren.

 

B

 

BANDBREITE

Unter Bandbreite versteht man den Frequenzumfang einer Übertragung. Die Bandbreite eines typischen Audiosignals reicht von 20Hz bis 20 kHz. Eine schmalere Bandbreite überträgt weniger Frequenzen, Telefon beispielsweise typisch circa 300 Hz bis 3 kHz, eine größere mehr. Bei DVB-S-Anlagen (Satellit) werden aktuell Bandbreiten über ca. 2 GHz benötigt.

 

BÄNDCHENLAUTSPRECHER

Bändchenlautsprecher arbeiten vom Grundsatz ähnlich wie Magnetostaten oder elektrodynamische Lautsprecher. Der entscheidende Unterschied ist, dass die Membran (häufig eine extrem dünne Aluminiumfolie) selber als Leiter oder Schwingspule fungiert. Diese Folie wird vertikal vom elektrischen Musiksignal in Form eines elektrischen Stromes durchflossen und befindet sich im Feld eines starken Permanentmagneten. Der elektrische Stromfluss durch die Membran erzeugt wiederum ein elektromagnetisches Feld, welches in Interaktion mit dem Magnetfeld des Dauermagneten tritt: Daraus resultiert für die Membran dann die gewünschte Bewegungsenergie bzw. Schwingung.

 

BASSREFLEX

Bassreflexboxen sind äußerlich dadurch gekennzeichnet, dass sie, im Gegensatz zu geschlossenen Lautsprechersystemen, eine definierte Öffnung am Gehäuse aufweisen, auf der innenseitig ein Rohr sitzt.Dieser Trick ermöglicht, bei gleichbleibender Gehäusegröße, eine Ausdehnung des Frequenzbereiches nach unten. Dies liegt darin begründet, dass man sich bei der Bassreflexbox den vom Basstreiber rückwärtig abgestrahlten Schall nutzbar macht und ihn nicht – wie bei geschlossenen Lautsprechern – im Inneren durch Dämpfungsmaterial in Wärme umwandelt.


BI-AMPING

Die zwei üblichen Varianten sind das horizontale und das vertikale Bi-Amping. Bei horizontalem versorgt ein Verstärker den Mittel/Hochton-Bereich, während ein weiterer den Bass übernimmt. Beim vertikalen Bi-Amping beliefert ein Verstärker den Mittel/Hochton- und den Basssektor des linken Lautsprechers, während ein weiterer sich in gleicher Weise des rechten annimmt. Beide Betriebsarten bringen richtig betrieben, einen deutlichen Klanggewinn, jedoch unterschiedlich.

     

BI-WIRING

Das Bi-Wiring-Prinzip ist einfach: Es werden, statt einem Lautsprecherkabel, derer zwei zu jeder Box verlegt. Das eine Kabel wird an das Terminal für den Bassbereich angeschlossen, das andere an jenes für den Mitten-/Hochton. Der verbesserte Klang wird nicht nur auf den geringeren ohmschen Widerstand (der Kabelquerschnitt verdoppelt sich ja) zurückgeführt, sondern vor allem auf die Verringerung der elektromagnetischen Wechselwirkungen

 

BIEGEWELLENWANDLER

Im Gegensatz zu der unter Konuslautsprecher erwähnten Anforderung nach maximaler Membransteifigkeit, zeichnen sich Biegewellenmembranen durch ein spezielles Wirkprinzip aus, welches nach gänzlich anderen Membraneigenschaften verlangt. Die Luft wird durch Impulse, welche wellenartig vom Membranzentrum zu dessem Rand verlaufen, angeregt. Diese Wellen verlaufen auf der Membranoberfläche also quasi wie auf einer Wasseroberfläche.

 

BITTIEFE – WORTBREITE

Das Ergebnis des Digitalisierens sind sogenannte Samples – diskrete, digitalisierte „Entnahmeproben“ des analogen Ursprungssignals.  Aus diesen lassen sich mittels Digital-Analog-Wandlung die ursprünglichen analogen Signale rekonstruieren. Diese Rekonstruktion unterliegt Einflüssen der „Auflösung“ der Samples, auch Bittiefe genannt sowie der Samplingfrequenz (Samplingrate).Die „Auflösung“ oder  Bittiefe digitaler Samples zählt neben der Samplingrate/Samplingfrequenz zu den wesentlichen Einflussfaktoren auf die Qualität eines digitalen Musiksignals beziehungsweise dessen Rekonstruktion ins Analoge. Die Bittiefe entspricht der Genauigkeit, mit der jedes einzelne Sample digital repräsentiert wird – je höher die Bittiefe, desto exakter gerät die „digitale Beschreibung“ des analogen Ausgangssignals pro Sample. 16 Bit Tiefe bedeuten, dass 2 hoch 16 = 65.535 Quantisierungsschritte pro Sample errechnet beziehungsweise analoge Amplituden beim D/A-Wandeln rekonstruiert werden können. Bei 24 Bit Tiefe sind es schon 16.777.216 Schritte. Man sieht leicht, dass eine höhere Bittiefe zu „feiner“ aufgelösten Signalen führt. Die Basis „2“ rührt übrigens von der binären Speicherung digitaler Daten her: Es gibt nur die Werte/Zustände „0“ und „1“, also nur zwei verschiedene.

 

C

 

CLIPPING

Clipping ist eine starke Verzerrung, bei der das (Musik-)Signal (zunächst) an den Spitzen „gekappt“ wird und welche (im Extrem) bis zu einem de facto Gleichspannungssignal gehen kann. Hervorgerufen wird Clipping durch die Übersteuerung eines Verstärkers, die entstehenden starken Verzerrungen bedeuten häufig das „Aus“ für den Hochtöner.

Clipping ist auch der Grund, warum zu schwache Verstärker für Lautsprecher gefährlicher sind, als solche mit hinreichenden Reserven: Kleine Verstärker kommen leichter an die Übersteuerungsgrenze, clippen also auch schneller. Die meisten Verstärker besitzen allerdings eine Schutzschaltung gegen Clipping.

 

DATENRATE

Die Datenrate gibt an, wie viele Dateneinheiten (Bit) pro Sekunde übertragen werden. Die maximale Datenrate bei HDMI 2.0 Schnittstellen beträgt bis zu 18 Gbps. Das sind 18 Milliarden Bits oder 2,25 Milliarden Zeichen pro Sekunde (8 Bit = 1 Byte).

 

D

 

DSD – DIRECT STREAM DIGITAL

Das bekannteste und am häufigsten eingesetzte Digitalisierungsverfahren ist die PulsCodeModulation (PCM) gemäß des Red-Book-Standards, die auch Basis für die „normalen“ Audio-CDs ist. Bei ihr werden, wie unter Samplingfrequenz und Bittiefe beschrieben, kontinuierliche (analoge) Signale in diskrete, (digitale) Bitpakete gewandelt, die Abtastrate ist dabei konstant. Bei 16 Bit Bittiefe zum Beispiel bestehen diese Pakete aus 16-stelligen Binärzahlen.

Eine Alternative zu PCM stellt unter anderem das für SACDs (Super Audio CD ) maßgebliche Direct Stream Digital (DSD) dar, welches eine Abtastfrequenz von 2,8224 MHz oder auch 5,6448 MHz nutzt, mit denen analoge Frequenzen bis zu theoretisch 100.000 Hz rekonstruiert werden. Im Gegensatz zum PCM-Verfahren mit Quantisierung werden hier aber sogenannte Delta-Sigma-Werte, Änderungsangaben zum Verlauf des Audiopegels, genutzt. Jedes "Inforamtionspaket" enthält

 

Im Gegensatz zum PCM-Verfahren mit Quantisierung werden hier aber sogenannte Delta-Sigma-Werte, Änderungsangaben zum Verlauf des Audiopegels, genutzt. Jedes „Informationspaket“ enthält damit in wechselnder sogenannter Impulsbreite immer nur 1 Bit (also 0 oder 1), um die jeweilige „momentane“ Amplitudenänderungen zu repräsentieren. Der Datenstrom einer SACD ist somit ein sogenannter „Single Bit Pulse Stream“. Je dichter die Folge von Einsen, desto höher wird der Spannungswert, je mehr Nullen folgen, desto mehr senkt er sich wieder ab.

 

 

DURCHMESSER

Der Durchmesser gibt den Gesamtdurchmesser des Kabels in Millimetern an. Diese Information ist z.B. bei der Auswahl der Stecker oder bei der Ermittlung des Platzbedarfs einer Gesamtinstallation notwendig (Durchmesser der Leerohre etc.).

 

DVB

DVB bezeichnet in technischer Hinsicht die standardisierten Verfahren zur Übertragung von digitalen Inhalten (Fernsehen, Radio, Mehrkanalton, Raumklang, interaktive Dienste wie MHP, EPG und Teletext und weitere Zusatzdienste) durch digitale Technik.

 

E

 

ENTKOPPLUNGKein Standlautsprecher sollte direkt auf dem Boden stehen. Mit welcher Art Kopplung klangliche Verbesserungen zu erzielen sind, hängt vom Boden des Hörraums und von der Fertigungsqualität der Boxen ab. Über den Fachhandel und das Internet sind die unterschiedlichsten Ausführungen in allen Preisklassen erhältlich. In jedem Fall sollten Sie sich die Zeit zum Probieren nehmen, denn der musikalische Genuss steigt im Verhältnis zum Aufwand erheblich!

 

F

 

FEINDRÄHTIG

Um ein Kabel flexibler zu machen, werden viele einzelne Drähte zu einer Litze verseilt. Die Summe der einzelnen Drahtquerschnitte ergibt den Gesamtquerschnitt. Je dünner die einzelnen Drähte, desto flexibler das Kabel.

 

FLAC FORMAT

FLAC ist ein komprimiertes, aber verlustfreies digitales Audioformat, das „offen“ ist, also frei genutzt und sogar programmtechnisch verändert werden darf. Inzwischen wird es sogar meist von proprietärer Audio-Hardware direkt unterstützt, wobei dann FLAC-Dateien ohne Hilfe eines Computers abgespielt und teils sogar erstellt werden können (CDs rippen). FLAC unterstützt sehr hohe Bittiefen und Samplingsraten sowie Mehrkanalsound und das Tagging der Audiodateien.

 

FULL-HD

Full-HD bzw. 1080p hat sich als Begriff für die maximale HDTV-Auflösung von 1920x1080 Pixeln eingebürgert. Full-HD ermöglicht entweder den Einsatz von größeren Displays oder eine erheblich verbesserte Bildqualität bei gleicher Bildschirmdiagonale.HIGH-BANDWIDTH DIGITAL CONTENT PROTECT (HDCP)Da die HDMI-Schnittstelle Bild und Toninhalte absolut perfekter, hochauflösbarer Qualität zur Verfügung stellt, gibt es seitens der Film- und Softwareindustrie die Auflage, dass die Daten nur kopiergeschützt ausgegeben werden dürfen. Daher kommt hier der HDCP-Kopierschutz zum Einsatz.

 

H

 

HDTV

Unter HDTV versteht man „High Definition TeleVision“ also hochauflösendes Fernsehen. Alle neueren TV- und Videoformate gehören zur HDTV-Familie. Die Zuordnung der HDTV-Auflösungen ist einfach und verständlich gelöst: Die Auflösung in Videozeilen gibt hier den amerikanischen HDTV-Formaten 720p (p=Progressive, also 720 volle Zeilen pro Bild) und 1.080i (i=interlaced, also 2 x 540 Zeilen Halbbilder) ihren Namen. Außerdem wurde eine zur vertikalen Auflösung proportionale horizontale Auflösung gewählt, die sich ganz einfach aus dem Bildformat-Faktor ergibt: 720 x 16:9 = 1.280 und 1.080 x 16:9 = 1.920 horizontale Bildpunkte.

 

HDMI

ist eine seit Mitte 2002 entwickelte Schnittstelle für die digitale Bild- und Ton-Übertragung in der Unterhaltungselektronik. Sie vereinheitlicht existierende Verfahren, kann eine höhere Qualität erzeugen und hat außerdem ein zusammenhängendes Kopierschutzkonzept (DRM). Die aktuelle HDMI-Version ist 2.1.

Der HDMI-Standard unterscheidet in Formate, die ein HDMI-fähiges Gerät zwingend entgegennehmen/ausgeben können muss, und optionale Formate. Die meisten fortgeschrittenen Fähigkeiten (hohe Auflösung, viele Audiokanäle u. ä.) sind optional und müssen von einem Gerät nicht angeboten werden, um als HDMI-konform zu gelten.

 

I

 

IMPEDANZ (75 OHM)

Der Wellenwiderstand oder auch Impedanz ist eine wichtige Kennzahl für Kabel, die sich aus dem Verhältnis zwischen Induktivität und Kapazität ergibt. Sie wird in Ohm angegeben.

 

INDUKTIVITÄT

Jeder stromdurchflossene Leiter bildet um sich herum ein Magnetfeld. Bei einer Änderungen der Stromstärke ändert sich auch die Stärke des Magnetfeldes. Dies wiederum führt zu einer Induktionsspannung, die der Stromstärkenänderung im Leiter entgegenwirkt. Es entseht ein fre-quenzabhängiger Widerstand (auch

induktiver Blindwiderstand genannt), der sich negativ auf die Übertragung auswirkt. Spezielle Konstruktionen reduzieren die Induktivität eines Kabels.ISOLATION (DIELEKTRIKUM) Zum Schutz vor Kurzschlüssen, Korrosion und Beschädigungen werden die Leiter mit einem nicht leitenden Material überzogen. Da diese Materialien jedoch elektrische Energie speichern (Kapazität), was bei Audio- und Videokabeln unerwünscht ist, legt in-akustik ein besonderes Augenmerk darauf.

 

 

ISOLATIONAMTERIAL

Das Kupfer von schlecht isolierten Kabeln oxidiert und verliert an Leitfähigkeit. Kupferdachrinnen lassen oftmals erkennen, wie Umwelteinflüsse (Luftfeuchtig-keit etc.) auf ungeschütztes Kupfer einwirken und zu Korrosion führen. Darüber hinaus verhindert hochwertiges Isolationsmaterial unerwünschte Kapazitäten.

 

J

 

JITTER

Bei der seriellen Übertragung von digitalen A/V-Daten werden „Eins“ und „Null“ durch eine unterschiedliche Impulsdauer codiert. Kabelei-genschaften beeinflussen mitunter diese Impulsdauer, sodass die Daten nicht einwandfrei empfangen werden. Bei ausgeprägtem Jitter muss der D/A-Wandler häufig die Fehlerkorrektur leisten, worunter wiederum die Wiedergabequalität von Bild und Ton leidet.

 

K

 

KAPAZITÄT

Die Kapazität ist das Maß für die Fähigkeit, elektrische Ladung zu speichern. Kabel jedoch sollen die Energie des Signals möglichst zu 100% übertragen und nicht zwischenspeichern. Je geringer die Kapazität eines Kabels, desto besser.

 

L

 

LEITERMATERIAL

Produkte enthalten oftmals mit Kupfer beschichtete Drähte aus Aluminium oder Leiter aus verunreinigtem Recycling-Kupfer was die Leitfähigkeit erheblich reduziert. Entscheidend für einen homogenen Signalfluss ist die Verwendung von besonders reinem, sauerstofffreiem Kupfer (OFC) mit einem hohen Leitwert.

 

M

 

MASSIVLEITER (Solidcore)

Bei herkömmlichen Audio- und Videokabeln sind viele feine Litzen zusammengefasst, die Elektronen können von einem Draht zum anderen „springen“. Die Signale sind unterschiedlich lange unterwegs, schnelle Impulse werden „gebremst“. Dagegen bieten Massivleiter gleiche Laufzeiten und klare, kraftvolle Konturen. Im Digital- und Videobereich bieten Massivleiter einen weiteren Vorteil: Die glatte Oberfläche ermöglicht eine genaue Justierung des Wellenwiderstandes und die hohen Signalfrequenzen, die sich überwiegend auf der Leiteroberfläche bewegen, werden optimal übertragen.

 

N

 

NACHHALLZEIT

Die Nachhallzeit ist eine wesentliche Größe in der Raumakustik, sie gibt die Zeit an, innerhalb der der Pegel eines Rauschsignals oder eines Impulses um 60 dB abgefallen ist. Da das Ohr zeitlich stärker hinterherhinkende Hallanteile irgendwann nicht mehr dem originären Schallereignis zurechnet und zudem (je nach betrachteten Hörraum) Umgebungsgeräusche den späten Nachhall häufig überdecken, ist für das subjektive Empfinden der frühe Nachhall wichtiger

 

NETZWERKPLAYER

Netzwerkplayer (auch Streaming-Client, Media Streamer, UPnP-Media-Renderer) können via Netzwerkkabel (Ethernet) oder drahtlos (WLAN, WiFi) und in der Regel über einen Router vermittelt Kontakt zu Rechnern oder zum Beispiel Dateiservern (Network Attached Storage=NAS) aufnehmen.

Im Musikanwendungsbereich können sie neben anderen Komponenten im HiFi-Rack Platz finden und quasi als Quellgerät fungieren – die (Fern-)Bedienung gerät trotz des erweiterten Funktionsumfangs meist ähnlich intuitiv wie bei anderen Audio-Geräten. Die eigentlichen Musikdateien sind in der Regel aber außerhalb des Netzwerkplayers abgelegt (obwohl es auch Netzwerkplayer mit integrierter Festplatte gibt). Als Speicherort für die Musikbibliothek dienen dann PC, Laptop oder NAS. Diese Speicherorte müssen sich keinesfalls in unmittelbarer Nähe zum Player befinden, sondern können optisch unauffällig – gegebenenfalls in anderen Räumen – platziert werden.

 

O

 

OBERTON

Von einem Oberton spricht man bei ganzzahligen Vielfachen der Frequenz eines Grundtons. Ist zum Beispiel der Kammerton mit seiner Frequenz von 440 Hz der betrachtete Grundton, so sind die Obertöne: 880 Hz, 1360 Hz, 1760 Hz, usw. Der Oberton wird auch Teilton oder Harmonische genannt. Die erste Harmonische ist der Grundton selbst, die zweite Harmonische ist der erste Oberton. Die Obertonstruktur ist maßgeblich für die empfundene Klangfarbe eines Instrumentes/einer Stimme und sorgt dafür, dass wir Musikinstrumente oder Stimmen erkennen und unterscheiden können.

 

OFC KUPFER

Die Übertragung von Bild- und Tonsignalen ist überaus komplex und störanfällig. Jede Verunreinigung im Leitermaterial behindert den Stromfluss, verschlechtert den Leitwert und erhöht das Grundrauschen. Deshalb verwenden wir nur besonders reines, sauerstofffreies Kupfer (OFC) mit einem besonders hohen Leitwert.

 

Q

 

QOBUZ – MUSIKDIENST

 

Die hohe technische Qualität des Sounds sorgt bei Qobuz unabhängig vom gewählten Musikstil für einen ausgesprochen guten Höreindruck, der auch den audiophilsten Nutzer anspricht. Hinsichtlich der Musikqualität bietet der Musik Download Dienst Qobuz je nach gewähltem Tarif Übertragungsqualitäten nach MP3-Norm, in CD-Qualität oder sogar im Hi-Res-Bereich. Damit ist Qobuz laut eigener Aussage weltweit der erste Service, welcher das Streaming in Hi-RES-24-Bit ermöglicht. Für Kunden, die bereit sind, für diese extra Qualität einen entsprechenden Aufpreis hinzunehmen, stellt der Musikdienst daher die erste Wahl dar. Für ein gutes Sound-Erlebnis reicht jedoch die CD-Qualität völlig aus.

 

 

QUERSCHNITT

Unter dem Querschnitt versteht man die Größe der Stirnfläche des Leiters in einem Kabel und wird in Quadratmillimetern angegeben. Je höher der Leiterquerschnitt desto geringer der Leiterwiderstand bzw. desto besser der Signalfluss. Vergleichbar mit einem dicken Feuerwehrschlauch durch den im Vergleich zu einem einfachen Gartenschlauch eine wesentlich höhere Wassermenge fließt.

 

R

 

ROHS

Jedes unserer Kabel entspricht der strengen RoHS-Richtlinie. RoHS (Restriction Of Certain Hazardous Substances) ist eine Richtlinie der EU (2002/95/EG) mit dem Ziel gesundheits- und umweltschädliche Substanzen in elektronischen Geräten zu reduzieren.

 

S

 

SKIN EFFEKT

Bei einem stromdurchflossenen Leiter baut sich nicht nur um ihn herum, sondern auch im Inneren des Leiters selbst ein Magnetfeld auf. Bei einem Wechselstrom (wie dem Musiksignal) ändert sich dessen Richtung ständig – und damit auch das Magnetfeld im und um den Leiter. Als Folge hiervon wird eine Gegenspannung im Leiter induziert, die dem ursprünglichen Signal entgegensteht und dieses abschwächt. Dieser Effekt tritt in der Leitungsmitte auf und ist frequenzabhängig, d.h. mit steigender Frequenz nimmt die Stärke der „gut leitenden Leiterhaut“ ab bzw. der „schlecht leitende Leitermitte“ zu. Dieses mit steigender Frequenz stärker werdende „Abdrängen“ des Stroms zum Leiterrand nennt man Skineffekt

 

STEHENDE WELLEN – RAUMMODEN

Eine Raummode ist eine Resonanz, die (besonders deutlich wahrnehmbar) zwischen parallelen Wänden entstehen kann, wenn diese eine halbe Wellenlänge oder ein Vielfaches dessen voneinander entfernt sind. Häufig ist in diesem Zusammenhang auch von einer „Stehenden Welle“ die Rede. Eine stehende Welle entsteht aber auch schon dann, wenn nur eine Schall-Begrenzungsfläche vorhanden ist. Die Reflexionen einer solchen Welle addieren sich zum Ursprungssignal, eine Schallpegelanhebung oder -absenkung, je nach Frequenz und Position im Raum, ist also die Folge.

In der Raumakustik sind Moden das häufigste Problem im Bassbereich, auf höheren Frequenzen wirken sie sich (so gut wie) nicht aus. Oberhalb von 300 Hz verlieren modale Frequenzen an praktischer Bedeutung, da hier andere raumakustische Effekte dominieren

 

S/Z-VERSEILUNG

Lautsprecherkabel, bei denen die Litzen in die gleiche Richtung verseilt sind, neigen dazu sich zu verdrehen. Das erschwert das Verlegen und Installieren. Bei Kabel mit S/Z-Verseilung werden Litzen mit entgegengesetzter Verseilung verwendet, sodass dieser Effekt nicht auftritt. Das Kabel ist leichter zu verlegen.

 

SYMMETRISCHER AUFBAU (TWISTED PAIR)

Bei symmetrisch aufgebauten Kabeln werden zwei identische Adern für den Hin- und Rückleiter verwendet. Da sich dadurch elektromagnetische Störungen gegenseitig kompensieren, wird die Störsicherheit immens optimiert. Eine separate Abschirmung schützt das Signal zusätzlich.

 

T

 

TIDAL – MUSIKDIENST

 

Tidal ist der Musik-Streaming-Dienst für alle die eine gute Stereoanlage Ihr eigen nennen. Der Streaming-Anbieter steht für den qualitativ hochwertigsten Musikgenuss auf dem Markt gepaart mit einer klaren Philosophie. Auf Tidal sind über 50 Millionen Musiktitel mit einer einzigartigen Klangqualität von 1411 kbps (vergleichbar mit AUDIO CD) zu hören. Darüber hinaus verfügt der Musik-Streaming-Dienst über rund 130.000 hochauflösende Musikvideos. Wie bei einem Sterne-Restaurant, muss auch hier für die Qualität gezahlt werden. Die hohe Soundqualität erhält man nur für den stolzen Preis von 26 Franken im Monat. Für 13 Franken gibt es eine herkömmliche Version (in MP3 Qualität) bei Tidal.

     

Timeshift

Wenn man während des Ansehens einer Fernsehsendung zum Beispiel durch einen Telefonanruf gestört wird, kann man einfach die Taste „Time Shift“ bzw. „Pause“ auf der Fernbedienung drücken, wodurch der Film „stoppt“, jedoch im Hintergrund weiter aufgezeichnet wird. Nach Beendigung des Telefonats kann man die Sendung am selben Punkt weitersehen, an dem man gestoppt hat.

 

U

 

ULTRA HD

Ultra High Definition TV kurz Ultra HD oder UHD. Ein 2013 eingeführtes extrem (ultra) hochauflösendes digitales Videoformat, welches zwei Auflösungen (4K und 8K) umfasst. In Japan wird das 8K-Format auch Super Hi-Vision (SHV) genannt. Der 2013 in Europa eingeführte UHD-Standard beträgt in Pixel gerechnet

3.840 x 2.160 Bildpunkte (4k), und wird auch UHD 2160p genannt.

 

V

 

VERGOLDETE KONTAKTE

Durch die mit 24 Karat vergoldeten Steckerkontakte werden Übergangswiderstände erheblich reduziert und Signale optimal übertragen. Die Qualität der Verbindung drückt sich im Übergangswiderstand aus. Schlechte Kontaktstellen haben einen hohen Übergangswiderstand und verursachen Signalverluste. Besondere Oberflächenveredelungen wie das Vergolden der Kontaktflächen reduzieren den Widerstand, verbessern den Kontakt und somit die Klang- und Bildqualität.

 

VERSILBERT

Hohe Frequenzen werden überwiegend auf der Leiteroberfläche übertragen. Und da Silber der beste Leiter ist, werden hohe Frequenzen über versilberte Leiter besser übertragen. Bei Audio- und Lautsprecherkabeln unterstreichen versilberte Kabel den Hochtonbereich. Bei HDMI-Verbindungen gewährleisten

versilberte Leiter auch bei langen Verlegestrecke optimalen Signaltransport.